Heimsucherbrot

In meinem Vorratsschrank versteckte sich ein kleiner Rest Schwarzroggenmehl und ein kleiner Rest Sonnenblumenkerne. Beides habe ich hier miteingearbeitet. Doch warum Heimsucherbrot: Meine liebe Frau machte einen Krankenbesuch. Kurz vor der Abfahrt kam das Brot aus dem Ofen. Sie sagte nur: ‚Das ist ein gutes Mitbringsel. Fotografier schnell, einen Laib nehme ich mit!‘

Heimsucherbrot

Roggensauerteig

  • 20g Roggensauer Anstellgut
  • 140g Wasser (30°C)
  • 140g Roggenmehl R960

Die Zutaten per Hand vermischen und zugedeckt 16 bis 18 Stunden gären lassen.

Hauptteig

  • 300g reifer Roggensauerteig
  • 450g Roggenmehl R960
  • 140g Schwarzroggenmehl R2500 (alternativ Vollkornmehl)
  • 235g Weizenmehl W700
  • 460g Wasser
  • 80g Sonnenblumenkerne geröstet
  • 20g Salz
  • 12g Zuckerrübensirup
  • 8g Germ /Hefe
  1. Alle Zutaten 7 Minuten langsam vermischen, danach 2 Minuten etwas schneller kneten.
  2. Teig zugedeckt im Kessel eine halbe Stunde ruhen lassen.
  3. Teig teilen und zu 2 Laiben aufarbeiten und in gestaubten Gärkörbchen mit dem Schluss nach oben absetzen.
  4. 2/3 Gare beachten – ca 60 Minuten
  5. Einschneiden und am Stein backen

Backen

  • 270° fallend auf 200°C
  • 10 Minuten schwaden
  • 50 Minuten

Größe

2 Laibe a‘ 800 Gramm

Schwierigkeit

 

 

Zeitaufwand

 

 

Tipp

Die Sonnenblumenkerne vorquellen!

4 Gedanken zu “Heimsucherbrot

  1. Hallo!
    Wollte das Brot gleich ausprobieren, aber dann ist mir aufgefallen, dass extrem wenig Wasser dabei ist (nur vom Sauerteig). Bitte um Info, wie viel Wasser noch beim Hauptteig dazu kommt. Ich hätte Roggenschrot statt den Sonnenblumenkernen zu Hause. Gibt es da eine sinnvolle Variante, wie man das Roggenschrot einbauen könnte?
    Grüße
    Christoph

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Christoph!
      Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit. Die fehlende Wasserangabe habe ich schon ergänzt.
      Bei Roggenschrot könnte ich mir ein Brühstück vorstellen: Z.B. 80 Gramm mit 200 Gramm kochenden Wasser übergießen und 4 Stunden quellen lassen. Die Wassermenge beim Hauptteig muss dann angepasst werden (schluckweise zugeben bis dann die Konsistenz passt.) Insgesamt wird die Teigausbeute etwas höher sein und die Frischhaltung sicher noch besser. Ich bin schon auf dein Ergebnis gespannt!
      P.S.: Nächste Woche folgt ein Brot in dem ein Brühstück mit Dinkelschrot verarbeitet ist!
      lg Chris

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    • Hallo!
      Es freut mich, dass es dir gefällt. Ich bin beim einschneiden eigentlich nicht zurückhaltend. Ich versuche immer so weit und tief einzuschneiden damit mir das Brot nicht unkontrolliert reißt. Wie tief ist schwer zu sagen- je nach Größe und Gare unterschiedlich. In diesem Fall war es sicher ein guter Zentimeter. Zügige Schnitte bringen meist das beste Ergebnis.

      lg Chris

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