Stammersdorfer Krustenbrot (100% Roggen)

Heute gibt es einmal wieder ein ganz einfaches (von den Zutaten) Rezept. Ein reines Roggenbrot und kräftig ausgebacken. Passt zu vielem,aber am besten zu einer deftigen Jause. Vielleicht etwas Beinschinken und frischer Kren (Meerrettich)? In Stammersdorf gehört klassischer Weise noch ein Achterl Weißwein dazu.

Wussten Sie, dass Wien die einzige Millionenstadt weltweit ist, in der Wein gekeltert wird?

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Pizza mit Lievito Madre

Heute wollte ich euch etwas besonderes hier präsentieren. Pizza ohne Germ (Hefe), jedoch mit Lievito Madre. Der LM wurde über einen Tag aufgefrischt. Anschließend Pizza gebacken. Anscheinend war nur mein Hunger zu groß. Ein Foto muss ich schuldig bleiben…

Teig

  • 240g Lievito Madre
  • 340g Weizenmehl W700
  • 245g Wasser
  • 14g Zucker
  • 10g Salz

Alle Zutaten 2 Minuten langsam vermischen und danach 8 Minuten gut auskneten. Anschließend 15 Minuten rasten lassen. 4 bis 5 gleiche Stücke abstechen und rund schleifen. Weitere 30 Minuten ruhe. Dann zu Pizzen verarbeiten und auf Stein so heiß wie möglich im Backrohr backen.

                    Mahlzeit

Anmerkung

Hier findet ihr ein weiteres gutes Rezept und auch meine Haussauce.

Saftiges Körndlbrot

Mein Vorratsschrank musste ein wenig durchsortiert werden. Ein angefangenes Päckchen Sonnenblumenkerne, ein fast leeres mit Chiasamen, einige wenige Esslöffel Buchweizenmehl und und und. Ich dachte alles zusammen ist ein lustiges Experiment. Geschmacklich ein sehr gelungenes, obwohl ich den richtigen Zeitpunkt zum einschießen dieses Mal nicht erwischt habe. Das Brot ist mir ein wenig aufgerissen.

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BLOGGER RECOGNITION AWARD

Heute möchte ich dich Antje auf meinem Blog besonders begrüßen. Du hast mich zum Blogger Recognition Award nominiert. Vielen Dank! Ich muss gestehen, ich brauchte ein wenig um mich erst einmal damit vertraut zu machen. Habe aber gerne angenommen.

Die Regeln:

1. Bedanke dich bei demjenigen, der dich nominiert hat und verlinke ihn.
2. Schreibe einen Beitrag, um deinen Award zu präsentieren.
3. Erzähle kurz, wie du mit dem Bloggen angefangen hast.
4. Gib zwei Ratschläge für neue Blogger.
5. Nominiere 15 andere Blogger für diesen Award.
6. Kommentiere auf den nominierten Blogs, lass die jeweiligen Personen wissen, dass du sie nominiert hast, und verlinke deinen Beitrag zum Award.

Ich muss aber gleich gestehen, dass ich selbst nicht alle Regeln Punkt für Punkt befolgen kann, bzw möchte.

Wie alles begann…

Seit geraumer Zeit wird in unserer Familie gekocht, gebacken, und vor allem geschlemmt. Anfangs hielten wir uns immer streng an die Rezepte. Mit der Zeit entwickelten sich immer mehr Eigenkreationen. Gerade bei Brot kann durch eine kleine Anzahl Zutaten eine Unmenge an geschmacklichen Nuancen komponiert werden. Anfangs nicht immer Highlights, aber großteils auch sehr gelungene Brote. Irgendwann sagte meine Frau: ‚Back doch dieses Brot mit den Sonnenblumenkernen – das Runde!'(Ich hatte es in einer Kulitsch – Form gebacken) Hmmm. Ich konnte mich natürlich daran erinnern, aber nicht was ich reingegeben habe. Ich fing an meine Eigenkompositionen mitzuschreiben. Eine Zettelwirtschaft mit dem Ergebnis, dass ich auch nichts fand. Irgendwann surfte ich bei einem anderem Blogger auf seiner Seite und dachte, dass ich das auch probieren könnte, nur halt privat und versteckt wollt ichs machen. Ich habe mich kurz eingelesen und begonnen einen Blog aufzusetzen. Ich fand nicht gleich die ‚privat‘ Funktion und dachte, dass es eh egal sei. Meiner Meinung nach würde sich ohnehin niemand darauf verirren. Ein Irrtum, der mich freut, da ich doch sehr regelmäßig nette Emails und auch Kommentare bekomme.

Welche Tipps könnt ich geben…

  • Zwinge dir keine Regeln auf! Mach deine eigenen!
  • Tausche dich mit Bloggerkollegen aus! Mehrere Ideen führen oft zu fantastischen Ergebnissen!

Meine Nominierungen…

Liebe Freunde, liebe Kollegen, liebe Gleichgesinnte!

Betrachtet bitte diese Nominierung nicht als ein Muss, ich freue mich aber falls du dich dazu entschließt! Da ich viele Seiten kenne die ich nominieren könnte habe ich nur eine kleine Auswahl getroffen. Diese ist keine Wertung!!!

Auf ein frohes Weiterbloggen!

Euer Chris

NEU- Brot Magazin

Heute erreichte mich das neue Magazin „Brot„. An dieser Stelle gleich einmal herzlichen Dank an den Verlag für das Ansichtsexemplar.

Zu finden darin ein guter Querschnitt zum Thema. Ich war sehr neugierig was alles darin zu finden sein wird. Natürlich Rezepte, mit Gluten ohne Gluten, herkömmliche und exotische, Kochen mit Brot und und und. Tolle Fotos inklusive. Womit wird ein gutes Brot getrieben? Mit Hefe, Sauerteig oder gar einmal ein Lievito Madre, der italienischen Mutterhefe. Kein Problem, die Herstellung wird gut von Profis oder bekannten Bloggern erklärt.

Was mir ebenfalls gut gefällt, dass auch eine Wiener Bäckerei vorgestellt wird, die sich zu alten Werten bekennt.

Interessant einfach zum lesen oder auch sehr inspirierend für Selberbäcker. Ich freue mich schon auf die nächste Ausgabe!

Euer Chris

Schnelles Briochekipferl

Heute morgen wurde ich von meinen Kindern geweckt. ‚Papa ich mag ein Briochekipferl!‘ Natürlich hatten wir keines und auch kaufen konnten wir keines, da ja Sonntag ist. Fürs Frühstück zu machen war es schon zu spät. Für die Nachmittagsjause ging sich zumindest ein superschnelles Rezept aus. Es stammt im Orginal von Christian Ofner. Es ist gelingsicher aber sehr germlastig (hefelastig).

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Weizenmischlaib

Dieser Weizenmischlaib ist ein einfaches helles Mischbrot mit einem geringen Roggenanteil. Passt hervorragend für belegte Brote oder auch zu Gegrilltem! Weiche Krume, durch den zweifachen Sauerteig kräftiger Geschmack.

Roggensauerteig TA 200

  • 10g Roggenanstellgut
  • 45g Roggenmehl R960
  • 45g Wasser

Alle Zutaten vermischen und zugedeckt 14 bis 16 Stunden stehen lassen.

Weizensauerteig TA150

  • 10g Weizenanstellgut TA 150
  • 160g Weizenmehl W700
  • 80g Wasser

Alle Zutaten vermischen und zugedeckt 12 bis 14 Stunden stehen lassen.

Hauptteig

  • 100g Roggensauerteig TA200
  • 240g Weizensauerteig TA150
  • 500g Weizenmehl W700
  • 250g Roggenmehl R960
  • 650g Wasser
  • 19g Salz
  • 8g Germ (Hefe)
  1. Alle Zutaten mit der Küchenmaschine vermischen (4 Minuten langsam, 3 Minuten etwas schneller.
  2. 20 Minuten Kesselgare.
  3. Zu 2 Laiben aufarbeiten und im Simperl (Gärkörbchen) gehen lassen. (Vorsichtig aufarbeiten – der Teig ist eher weich gehalten)
  4. 45 Minuten Ruhe

Backen

  • 250° fallend auf 180°C  Ober-Unterhitze
  • Schwaden
  • 45 Minuten

 

Mohntaler

Letztens habe ich Mohnbeugerl gebacken. Dafür hatte ich etwas zu viel Mohn gemahlen. Damit der Mohn nicht schlecht wird habe ich mir Mohntaler ausgedacht. Grundlage dafür ist mein Rezept für Linzer Torte, wobei ich Nüsse mit Mohn ausgetauscht habe und als fruchtige Komponente den Powidl meiner Mama verwendet habe. (Da ihr wahrscheinlich nicht diesen Powidl bekommt müsst ihr ihn euch selbst machen!)

Zutaten

  • 120g Butter
  • 150g Staubzucker
  • 75g Mohn
  • 100g Semmelbrösel
  • 100g Mehl W480 glatt
  • 3 Eier
  • Zitronenabrieb
  • Mark einer halben Vanilleschote
  • Prise Zimt
  • Prise Nelkenpulver
  • Prise Salz
  • Oblaten

Zubereitung

  1. Butter (handwarm) mit Zucker, Salz, Zitonenschalenabrieb, Zimt, Nelkenpulver und Vanille schaumig rühren.
  2. Eier gut verschlagen und langsam einrühren.
  3. Mehl, Mohn und Brösel unterheben.
  4. Masse in Spritzsack füllen und auf die Oblaten aufspritzen (etwas kleiner als die Oblate, da der Keks ein wenig auseinenderläuft)
  5. Einen kleinen Tupfen Powidl aufspritzen

Backen

  • 170°C Ober-Unterhitze
  • ca 18 bis 20 Minuten

    Anmerkung

    Oblaten weglassen und die Kekse einfach auf Backpapier aufspritzen! Die letzten für die ich keine Oblaten mehr hatte sind durch und durch schön weich!