Petersburger Schwarzbrot – Петербургский чёрный хлеб (Russland)

Svieta und Pascha, Freunde aus St. Petersburg, versorgten mich endlich wieder mit Roggenmalz, das bei uns schwer zu bekommen ist. An dieser Stelle: Danke!

St Petersburg, ehemals Leningrad, ist eine unheimlich interessante Stadt. Ihr widme ich dieses Brot. Es hat das typische Roggenmalzstück, das in vielen Schwarzbroten Russlands vorkommt.

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Getreidehof Aminger

Immer wieder kaufe ich Getreide ein. Letztens bekam ich Getreide angeboten, von jemandem der Brot backen lernen wollte. Bevor jedoch noch der erste Versuch gestartet wurde, wurde das Vorhaben leider wieder aufgegeben. Ich übernahm 45 Kilogramm bestes Biogetreide (Emmer, Dinkel, Weizen und Roggen). Es stammt vom Getreidehof Aminger. In den letzten Backbeiträge mit Vollkorn (Gschupftes Landbrot, Dinkel-Nussbrot)  verwendete ich ausschließlich dieses Getreide. Absolut TOP!

Euer Chris

Gschupftes Landbrot

Heute sollte ein Brotlaib aus dem Ofen gezogen werden, der lange frisch bleibt und einen guten Teil Vollkorn enthält. „Gschupft“ bedeutet in Österreich etwa herausgeworfen. Apropos- kennt ihr das Bäckerschupfen. Im Mittelalter wurden Bäcker deren Brot zu wenig Gewicht oder eine schlechte Qualität hatte in einer Schupfe (Schandkorb) unter Wasser getaucht, also bestraft.

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Floridsdorfer Roggenwecken

Ich liebe Roggenbrote in allen Varianten. Dieses Mal gibt es eines mit einem 30prozentigem Vollkornmehlanteil. Für alle Nicht-Wiener, Floridsdorf ist der 21. und nördlichste Wiener Gemeindebezirk. Besiedlungen in diesem Gebiet sind durch Funde schon seit der Jungsteinzeit belegt. Aber keine Angst, das Rezept ist jüngerem Ursprungs…

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Parémi- Ein kleiner französischer Urlaub im Herzen von Wien

Ich erinnere mich gerade, während ich diese Zeilen schreibe, an meinen letzten Aufenthalt in Frankreich, an ein nettes Bistro mit herrlichen Baguettes. Dieser Duft des französischen Gebäcks war einfach unglaublich, aber ich schweife schon ab. Lieber von Anfang an…

Ein Tipp führte mich in die Bäckerstraße 10 in Wien.  http://paremi.at/Der Wiener drückt sich oft etwas holprig aus: „Die Croissants sind gar nicht schlecht!“ Nun stand ich vor einem unscheinbarem Haus im ersten Bezirk. Kein großer Schnickschnack, keine große Aufschrift. Im Inneren aber eine beachtliche Menge Kunden. Ich orderte einen Espresso und ein Croissant. Diese waren leider auf Grund der späten Tageszeit schon aufgegessen. Die ausgesprochen nette Bedienung bot mir als Ersatz, ein Stück Brioche und ein Stück Baguette an. Der Brioche duftete nach Eier und guter Butter und war richtig flaumig und weich. Auch das Baguette war ein Genuss, weich, leicht, kross….Foto: Parémi
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Dreistundenweckerl

Schon vor längerer Zeit habe ich mir das Drei-Stunden-Brötchen vom Plötzblog notiert. Ich wollte es einmal nachbacken. Heute hat es gerade gepasst. Ich habe es etwas für mich angepasst. Herausgekommen sind äußerst schmackhafte Weckerl mit einer supersoften Krume und einer röschen Kruste. Und das Beste, alles in äußerst kurzer Zeit…

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