Heidenbrot

Wenn du meinen Blog verfolgst, hast du vielleicht schon bemerkt, dass ich immer wieder typisch russische Rezepte oder Zutaten verwende. Die russische Küche hat viele Besonderheiten: Pelmeni, Blini, Borschtsch, Soljanka und und und. Mindestens genauso typisch ist aber gerösteter Buchweizen. Dieser wird überall dazugegessen. Ich muss gestehen, dass ich früher mit diesem Knöterichgewächs absolut nichts am Hut hatte. Ich kannte den Geschmack nicht – und der Geschmack ist genial gut! Kombiniert habe ich diese wunderbare Zutat mit Dinkel und Roggen.

Falls du dich wegen des Namen wunderst. Buchweizenmehl wird bei uns auch Heidenmehl genannt, aus dem der bekannt Heidensterz zubereitet wird! buchweizenkruste Weiterlesen

Rezension: Das Brot

Endlich ist sie da! Die heißersehnte deutsche Version von ‚Tartine Bread‘.
Chad Robertson hat vor Jahren eine regelrechte Brothysterie ausgelöst. ‚Tartine Bread‘ hat heute über 3 Million Treffer auf Google und dort wo Rauch ist, befindet sich bekanntlich auch Feuer. Dieser Hype muss also seinen Grund haben. Also ab zu Chad und seinem Buch ‚Das Brot‘!robertson Weiterlesen

Kürbiskernmehlbrot Vers.2

Werbung: Ich nenne und verlinke in diesem Beitrag den Namen einer Firma.

Schon als ich das erste Kürbiskernmehlbrot gebacken hatte, wusste ich, dass ich noch eine weitere Version mit einem Quellstück aus Flocken probieren will. Diese Version ist dadurch noch saftiger und der Geschmack der Kürbiskerne ist dezent und angenehm.
Also ein weiteres Körndlbrot ohne Körndln!kuerbismehlbrot2_2 Weiterlesen

Brotbacktag bei den Kitchenfairies

Werbung: Dieser Backtag wurde gesponsert von Fa.Fandler!

Vor Monaten erhielt ich die Anfrage, in der HLW Oberwart einen kleinen Brotbackkurs zu veranstalten. Eine Klasse mit Tatendrang betreibt hier einen sehr netten Foodblog: die Kitchenfairies! Natürlich müssen junge Talente gefördert werden. So machte ich mich auf den Weg ins schöne Südburgenland. Doch beginnen wir etwas früher… kitchenfairiesLustaufbrot @_Kitchenfairies_

Prolog

Der Wecker läutet. Schlaftrunken betrachte ich die Anzeige. 5 Uhr…

Ein liebevolles Rütteln und Treten meiner Göttergattin weckt mich erneut. „Möchtest nicht endlich aufstehen?“ Die Antwort liegt mir auf der Zunge. Warum sollte irgendjemand um diese Zeit aufstehen wollen? Dann fällt mir aber ein warum der Terminator meines Biorythmus Alarm schlägt. Ich muss nach Oberwart. Zwei Espressi später sitzen Rosi und ich im Auto. Rosi Sauerteig blubbert schon über 14 Stunden in ihrem Kübel vor sich hin und macht es sich jetzt gut angeschnallt auf dem Beifahrersitz gemütlich. Das Navi zeigt mir Ankunft um 7.20. Perfekt. Ich wähne mich schon auf einer Raststation bei meinem nächsten Kaffee und einem kleinen Snack sitzen. Alte Austropop Hadern verkürzen uns die Fahrzeit. Wir kommen dem Wechsel nähr und näher, die ersten Schneeflocken verzieren die Landschaft. Ich fahre die Strecke maximal 2 Mal im Jahr. Warum im Herrgotts Namen muss es ausgerechnet heute zu schneien beginnen. Ich bin natürlich winterlich ausgerüstet. Winterreifen, Schneeketten, Eiskratzer. Die anderen Fahrer rutschen und kriechen hilflos herum. Das Auto sollte schon vor Winterbeginn winterfit sein. In Gedanken klopf ich mir zwecks meiner Vorsicht auf die Schulter…bis ich merke, dass die Scheibenflüssigkeit ausfällt. Das ist nicht möglich. Die Vorsicht in Person vergisst Scheibenreiniger mit Frostschutz einzufüllen. Also ab zur nächsten Tankstelle. Scheibenreiniger geschnappt und ab zur Kassa. Der Verkäufer meint noch „Wasser nehmen sie bitte von drinnen mit. Draußen frierts!“. Ich unterstelle ihm im ersten Augenblick Boshaftigkeit, presse aber dann ein halbwegs freundliches „Danke“ heraus und verschwinde so schnell wie möglich. Mit etwas Verzögerung und ohne zusätzlichen Kaffee schaffe ich es pünktlich die HLW Oberwart zu erreichen und werde schon in der Aula der riesigen Schule vom Empfangskomitte der Kitchenfairies erwartet.

Die #Kitchenfairies sind eine Truppe junger Damen die mit ihrer Lehrerin Frau Pichler einen schönen und sehr interessanten Foodblog im Unterricht auf die Beie gestellt haben. Nun lerne ich alle kennen: die Schüler, die Lehrer, den Herrn Direktor. Nur so nebenbei wird erwähnt, dass der Leiter der Schule ein passionierter und sehr ambitionierter Bäcker sei. Da bumm, die Spannung steigt…

Zusammen bereiten wir Vorteige, Quellstücke, Brühstücke vor. Während der Gehzeit besuchen die Schüler wieder den Unterricht und ich habe die einmalige Gelegenheit mit Frau Pichler die Fandler-Ölmühle zu besuchen. Eine innovative Firma die hauptsächlich Bioprodukte der Umgebung zu qualitativ hochwertigen Ölen und Mehlen verarbeitet. Der Duft frischgepresster Leinsamen erfüllt den Verkaufsraum. In einem Schauraum ist es möglich den Pressvorgang zu beobachten. Ich bin begeistert und heute Nachmittag dürfen wir diese tollen Lebensmittel verbacken. fandlerZu Gast in der Fandler- Ölmühle!

Zurück in der großen Schulküche beginnen wir zu wiegen, zu kneten, zu messen, zu schleifen und und und. Die Präzision Germ und Salz und die anderen Zutaten abzuwiegen mag die eine oder andere Dame doch in Erstaunen versetzt haben. Keine Spur von kosten und abschmecken. Auch neue Bäckervokabeln machen die Runden. Anstellgut, schleifen, Stockgare…

Dem ersten Zögern folgt schnell Tatenendrang und gegen Ende des Tages können wir gemeinsam die ersten Brote, Gebäcke und Striezerln mit tollen Aufstrichen verkosten.kitchenfairies2Das HLW-Brot © _Kitchenfairies_

Danke an die Kitchenfairies und das nette Lehrpersonal. Der Tag war mitunter fordernd aber vor allem sehr amüsant. Vielleicht habe ich es geschafft euch an meiner Faszination etwas teilhaben zu lassen, wenn die Küche duftet, wenn die Kruste beim schneiden kracht, wenn der erste Germstriezel erfolgreich geflochten ist!

Ich wünsche euch Alles Gute!

Chris

Hanfbuns

Werbung: In diesem Beitrag wird der Name einer Bioölmühle genannt und verlinkt!

Ich liebe Laugengebäck. Als Brezel, als Stangerl, mit Butter oder zur Weißwurst. Heute habe ich etwas Hanfmehl in den Teig gep(b)ackt und Burgerbuns geformt. In Kombination mit Roastbeef und einem Hauch zitroniger Majo und einem Klecks süßem Senf…

Hanfbuns

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Rezension: Bauernbrote & Brötchen nach traditionellen Rezepturen

Gerhard Kellner, alias Ketex der Hobbybäcker, gehört zu den führenden Brotbloggern. Schon seit Jahren versucht er sein Wissen beim Brotbacken zu vertiefen und mit uns Allen auf seinem Blog zu teilen – mit Erfolg! Wie die meisten Brotblogger ist auch er ein Quereinsteiger und musste sich seine Fähigkeiten mühsam selbst beibringen. Bauernbrote Weiterlesen

Briochezopf

Wie meine treuen Leser wissen gibt es jeden Freitag einen neuen Beitrag. Da Allerheiligen ist wird diese Woche schon heute gepostet, denn für Godnkinder (Patenkinder) ist es Tradition einen zu schenken. Und was wäre ein Allerheiligenstriezel denn zu Allerseelen…
Klassischerweise gibt es einen Butterzopf ohne Ei. Da ich aber vor kurzem französisches T45-Mehl bekommen habe, gibt es dieses Jahr Brioche.briochezopf Weiterlesen